Die Bastel-AG der Maximilianschule unter Leitung von Frau Schwenen hat auch in diesem Jahr am Elternsprechtag wieder schöne Einzelteile verkauft, und dies natürlich für einen guten Zweck!
Empfänger des Betrages in Höhe von 300,-€ war diesmal das Kinderhospiz Lingen.
Frau Jeanette Richter, Koordinatorin des Kinderhospiz, bedankte sich mit einem ausführlichen Brief an die Kinder:

Liebe Kinder,
… das habt ihr ganz, ganz toll gemacht. Wir vom Lingener Hospiz e. V. möchten uns bei jedem von euch am liebsten mit einer Umarmung bedanken, aber das geht ja nicht – oder vielleicht doch … ich drücke euch alle in meiner Vorstellung ganz feste.
Wißt ihr, wir wollen Menschen helfen, denen es nicht so gut geht und ihnen auch mal eine Umarmung schenken oder ihnen einfach nur zuhören, wenn es ihnen nicht so gut geht.
Ihr wißt ja selbst wie gut sich das anfühlt, wenn man Kummer hat und da jemand ist, der einen tröstet und ein echtes Interesse an mir und meinen Gedanken hat.
So was tut gut und es ist wichtig.
Und das wir überhaupt diese „Arbeit“ (ach, es ist weniger Arbeit als … einfach Dasein) machen können, ist es sooo wichtig, dass es Menschen wie euch und eure Lehrer gibt, die tolle und mutige Ideen haben.
Wißt ihr, jeder Mensch, auch wenn er ganz, ganz alt ist und auch schon ganz verknittert im Gesicht aussieht, war auch mal ein Kind – so wie ihr jetzt. Und das Kind in ihm oder ihr freut sich – ganz arg! Und wir sagen den Menschen auch, dass ihr Kleinen an die Großen gedacht habt und das freut dann wiederum die Großen.
Also
ganz lieben Dank
Eure Jeanette Richter
(ich bin eine sog. Koordinatorin, das kann man zwar kaum aussprechen, aber es ist eine schöne „Arbeit“)
Kennst du einen Menschen?
Kennst du einen Menschen wo du hingehen kannst,
wenn du selber nicht mehr weiter weißt,
dem du alles sagen kannst, was dich schon lange drückt,
der nicht sagt: Du bist total verrückt?
Geh zu diesem Menschen, geh zu ihm, zu ihr.
Und manchmal sei für andre selbst solch ein Mensch!
Kennst du einen Menschen, der dich sehr gut kennt:
deine Träume, deine Schmerzen, deine Schuld?
Der dich akzeptiert, so wie du wirklich bist,
der für dich ein starkes Kraftfeld ist?
Geh zu diesem Menschen, geh zu ihm, zu ihr.
Und manchmal sei für andre selbst solch ein Mensch!
Kennst du einen Menschen, der auch hart sein kann,
der dich fordert und dir nichts erspart?
Der dir manchmal weh tut und dich hinterfragt,
der dir offen seine Meinung sagt?
Geh zu diesem Menschen, geh zu ihm, zu ihr.
Und manchmal sei für andre selbst solch ein Mensch!
Kennst du einen Menschen, der vom Ziel was weiß,
von den Sackgassen und Umwegen auch?
Der die Spuren deutet, der den Kompass lesen kann,
der dich fragt: Wohin? Wozu? Und: Wann?
Geh zu diesem Menschen, geh zu ihm, zu ihr.
Und manchmal sei für andre selbst so ein Mensch!
Hermann Josef Coenen
Die Klasse 1 ließ sich verzaubern durch das von Norbert Pak, dem ehemaligen Schulleiter der Marienschule Erika-Altenberge, vorgelesene Buch „Das Märchen von dem guten Kartoffelkönig“, geschrieben nach einem alten Volksmärchen. Selbstverständlich konnten sich die Kinder den Kartoffelkönig auch anschauen und auch selbst einen Kartoffelkönig gestalten. Anschließend erhielt jedes einzelne Kind die Geschichte mit nach Hause.
Frau Regierungsschuldirektorin Karen Mull – „der Oberboss unserer Schule“, hieß es bei der Vorstellung der Gäste für die Schulkinder, ließ es sich nicht nehmen, die Zweitklässler auf spannende Art und Weise aus dem Buch „Snöfried aus dem Wiesental“ von Andreas H. Schmachtl vorzulesen – eine Geschichte über die unglaublichen Abenteuer Snöfrieds auf einer gefährlichen Reise. Denn… „Ein Königreich samt Prinzessin befreit sich schließlich nicht von allein!“
Frau Doris Hölscher, langjährige ehemalige 2. Schulelternratsvorsitzende der Maximilianschule, erklärte sich gern bereit, die Drittklässler mit dem Buch „Die 7 magischen Klabauterknoten“ von Jan von der Bank & Lena Winkel zu überraschen, einer Geschichte vom Größerwerden, von Zutrauen und Mut – und von der großen Freiheit, wenn alle Prüfungen geschafft sind.
Normalerweise steht die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann hinter einem Rednerpult in einem Festzelt, Kongresszentrum oder im Plenarsaal des Deutschen Bundestages. Jetzt las die Politikerin vor 29 4.-Klässlern der Maximilianschule Rütenbrock aus dem Buch „Funklerwald“ von Stefanie Taschinski, ein Buch über Freundschaft, Vorurteile und die Angst vor Veränderung.



